Amos Oz - Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Suhrkamp Verlag, 2008, Übersetzer Ruth Achlama, 829 Seiten
Originalausgabe Ssipur al ahava we-choschech, 2002 in Jerusalem

Inhalt/Klappentext
Die Geschichte des Jungen Amos, der im Jerusalem der vierziger Jahre aufwächst – eine große Familien-Saga, ein Epos vom Leben und Überleben, ein Buch der Enttäuschungen und der Hoffnung.

Zitat
„Ich schaue aus dem Fenster und trauere. Nicht über das, was nicht mehr ist, sondern um das, was nie war.“ (Tante Sonia)

Wie kam die Geschichte in meine Hände?
Wir haben den Roman für ein Seminar in der Uni gelesen.

Meine Meinung
Eine Geschichte von Liebe und Finsternis ist ein ganz wundervolles Buch, das seinem Titel in jeder Hinsicht gerecht wird.
Amos Oz erzählt seine Kindheit und Jugend in Israel auf eine Art und Weise, die einen regelrecht in das Buch hinein zieht.  Mit viel Wärme beschreibt Amos seine Familienmitglieder, den verschrobenen Gelehrten Onkel Joseph, die hygienefanatische Oma Schlomit und Opa Alexander, Amos Eltern Fania und Arie. Man hat das Gefühl, man kennt diese merkwürdigen, aber überaus liebenswerten Gestalten, man ist dabei, wenn sie diskutieren und sitzt mit Amos und seinem Vater am Tisch und macht Lagebesprechungen.
Das Buch beleuchtet aber auch die Schattenseite einer Familie, die vor dem Holocaust aus Odessa und Rowno nach Israel geflohen ist. Eine Familie, die viele Sprachen spricht, aber nirgends wirklich zu Hause ist, immer Angst vor einer erneuten Vertreibung hat und in sich eine endlose Sehnsucht trägt, nach der alten Heimat, nach verstorbenen Freunden und nach dem Land Israel, das es nie gegeben hat.
Und während Amos Oz die Geschichte seiner Familie erzählt, erzählt er automatisch auch die Geschichte des Staates Israels, die Geschichte vieler Juden, die während der Zeit des dritten Reiches aus ihren Ländern fliehen mussten, um zu überleben und die einige Jahre später in den Kellern Jerusalems wieder ums Überleben bangen mussten.
Eine Geschichte über Tragödien im großen und kleinen und die Hoffnung auf den Frieden.

Was mir sehr gut gefällt, ist dass Amos Oz den Krieg sehr sachlich beschreibt. Natürlich ist das die jüdische Sicht des Krieges, aber sie ist nicht voller Hass und Abscheu.  (wen die andere Seite auch interessiert, meine Kommilitonin hat mir das Buch “Es war einmal ein Land: Ein Leben in Palästina” von Sari Nusseibeh empfolen)
Für mein Referat habe ich die politischen Essays von Amos Oz gelesen und je mehr ich lese, desto mehr beeindruckt mich dieser Mann, der ein riesiges Herz haben muss, der Mitglied der Friedensbewegung Schalom Achschaw (Peace now) ist und sich für die Kommunikation zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt.

Es war mein erstes Buch von Amos Oz, aber bestimmt nicht das letzte.
Am meisten hat mich seine Sprache beeindruckt, mit wieviel Liebe und Poetik er Dinge, Orte und Menschen beschreibt, dass er einen Berg als Nachbar bezeichnet und die Wärme, die sich durch die gesamte Erzählung zieht.
Dafür gibt es von mir

5 von 5 Leseratten (und noch mehr)

Rafik Schami - Für das Lächeln eines Kindes

oder was Weihnachtsfrauen vermögen

Klappentext, Inhalt
„Selma, die Frau des Weihnachtsmannes, saß hinter ihrem Fernrohr und ließ ihren Blick über die Straßen und Häuser, Länder und Kontinente schweifen. Immer wieder hielt sie bei Kindern an. „Schau dir diesen armen Jungen an“, sprach sie leise und bekümmert, als sie den Jungen vor dem Schaufenster ins Visier bekam. Keine Reaktion. Ihr Mann schnarchte leise in seinem Sessel neben ihr. Sie lächelte und schüttelte den Kopf. Manchmal fragte sie sich, ob dieser Mann noch der Mann war, den sie geheiratet hatte, jenen mageren Menschen, dessen Herz ein liebevoller Herd der Unruhe war. War dieser Mann auf einer seiner Erdmissionen umgekommen, hatte ihr der Herr der Welten statt seiner diesen rotbackigen Mann geschickt, der selig neben ihr hindämmerte? Vieles an ihm war so anders geworden. Nicht nur Mantel und Zipfelmütze hatten sein Aussehen verändert…“

Selma bemerkt, dass ihr Mann sich immer mehr verändert. Früher hat er Monate auf Reisen verbracht, um Kinder glücklich zu machen und kam abgemagert und voller neuer Geschichten nach Hause.
Jetzt sitzt er nur noch müde und dick in seinem Sessel und kümmert sich nicht mehr um die Kinder, deren Lachen ihn immer so glücklich gemacht hat.
Angefangen hat alles mit einem neuen Mantel und einer neuen Mütze, die der Weihnachtsmann von reichen Gönnern geschenkt bekam. Er mied fortan immer mehr Länder und Städte, in denen es Epidemien geben könnte, Menschen nicht den rechten Glauben haben oder sein schöner Mantel dreckig werden könnte.
Und dann ist da noch dieses bräunliche Getränk in Glasflaschen mit dem roten Etikett, das der Weihnachtsmann dauern trinkt und das ihn immer fetter werden lässt.
So beschließt Selma die Sache in die Hand zu nehmen,….für das Lächeln eines Kindes.

Meine Meinung:
Ich finde „Für das Lächeln eines Kindes“ ist ein sehr schönes Buch, welches durch die Illustrationen von Barbara Trapp zu einem kleinen Schatz wird. Die 20 Seiten sind viel zu schnell vorbei, wobei genau diese Kürze die Geschichte ausmacht.
Die Kritik, die Rafik Schami übt, spricht die Problematik der Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes an. Es geht nur noch um immer größere Geschenke, Kinder lernen gar nicht mehr, wie man sich richtig freut und der Weihnachtsmann wird zum Coca-Cola Werbesymbol.
Doch bevor dies geschah, gab es einen Mann mit „leicht entflammbarem Herz“ und einem kleinen grauen Bart, der nichts mehr liebte, als Menschen glücklich zu machen und für den es nichts schöneres auf der Welt gab, als das Lachen eines Kindes.
Einen liebenswürdigen Mann, an den ich selbst als Kind mit tiefer Hingabe geglaubt habe und an den ich auch heute noch glaube möchte.
„Für das Lächeln eines Kindes“ ist ein schönes Buch, das einem deutlich macht worauf es eigentlich ankommt.

 5 von 5 Leseratten

Jana Scheerer – Mein Vater, sein Schwein und ich

Inhalt/Klappentext
„Mit außergewöhnlicher Phantasie und abgründigem Humor stellt Jana Scheerer den Alltag einer Durchschnittsfamilie in Berlin auf den Kopf. Hinter der häuslichen, kinderlieben Fassade bricht das Charmant-Skurrile hervor: Ein Mietschwein, befindet der Vater, solle die Familienharmonie fördern – und das ist erst der Anfang … Eine bezaubernde, originelle Liebeserklärung an die eigene Kindheit.“

Der erste Satz/ Der letzte Satz
„Während ich geboren wurde, jagte mein Vater einen Grizzlybären.“

Wie kam die Geschichte in meine Hände?
Ich habe das Buch von meinem Papa zu Weihnachten geschenkt bekommen.

Meine Meinung
Die 17 Geschichten in Jana Scheerers Debüt fangen meist mit „Als ich zwölf war…“ oder ähnlichem an. So hangelt sie sich von ihrer Geburt, während der ihr Vater auf dem Zeltplatz versucht einen Grizzlybären mit einem BigMac zu fangen über ihren 13. Geburtstag, an dem sie Günter Grass geschenkt bekommt bis zum Alter von 25 Jahren, als ihr Vater einen Parkplatz findet. Die Geschichten drehen sich hauptsächlich um ihren Vater, der die Schlüsselfigur des Skurrilen ist. Entweder er bringt ein Schwein mit nach Hause, oder er macht für seine Tochter ein Gewinnspiel mit, woraufhin sie einen Tag mit Samson in der Uni sitzt.
Aber auch die Protagonistin schafft es immer wieder sich in merkwürdige Situationen zu bringen, wenn sie per Anzeige jemanden sucht, der auf ihre Zähne aufpasst oder ähnliches.
Diese schrägen Geschichten und Verhaltensweisen der Hauptpersonen werden innerhalb der Geschichte ganz selbstverständlich angesehen. Während ich mit meinem Vater schon einen riesen Streit vom Zaun gebrochen hätte, bleibt die Protagonistin ganz ruhig.
Der Charme der Geschichten liegt definitiv in ihren verrückten Protagonisten, die einen dazu bringen, dass man vor Lachen Bauchschmerzen bekommt. Sie kommen auf ganz komische Ideen, sind herrlich schräg und nur manchmal ein Bisschen anstrengend. Aber vor allem sind sie absolut liebenswert.

Bewertung:
Das Buch ist absolut empfehlenswert und viel zu schnell durchgelesen.

5 von 5 Punkten

Haruki Murakami - Sputnik Sweetheart

Inhalt/Klappentext
“Im Frühling ihres zweiundzwanzigsten Lebensjahres verliebte sich Sumire zum allerersten Mal. Heftig und ungezügelt, wie ein Wirbelsturm über eine weite Ebene rast, fegte diese Liebe über sie hinweg. Ein Sturm, der alles niedermäht, vom Boden fegt und hoch in die Lüfte schleudert, wahllos in Stücke reißt, wütet, bis kein Ding mehr auf dem anderen ist. Ohne in seiner Kraft auch nur für einen Augenblick nachzulassen, braust er über die Meere, legt Angkor Wat erbarmungslos in Schutt und Asche, setzt einen indischen Dschungel mitsamt seinen bedauernswerten Tigern in Brand und begräbt als persischer Wüstenwind eine orientalische Festungsstadt im Sand. Kurzum, es ging um eine Leidenschaft von monumentalen Ausmaßen. Sumires Liebe war siebzehn Jahre älter als sie und verheiratet. Überdies, so sollte man hinzufügen, handelte es sich um eine Frau. Der Ort, an dem die Geschichte beginnt, ist zugleich der Ort, an dem (fast) alles zu Ende ging.”

Wie kam die Geschichte in meine Hände?
Sputnik Sweetheart war mein erster Roman von Murakami, aber bestimmt nicht der letzte. Zu diesem Buch hat mich ein Büchertausch mit einer Freundin geführt. Sie bekam Banana Yoshimoto und ich Haruki Murakami. Ein Tausch, bei dem es nur Gewinner geben kann.

Meine Meinung
Ich gebe zu, lange Zeit habe ich im Dunkeln getappt, was eigentlich in dem Buch passiert. Das wird hauptsächlich an meiner Unerfahrenheit mit japanischen Autoren liegen.
Obwohl Sumire die Hauptperson des Buches ist, wird die Geschichte von ihrem besten Freund erzählt. Bei ihm ruft Sumire oft mitten in der Nacht an, wenn sie nicht schlafen kann und Fragen hat, die sie nicht alleine beantworten kann. Er ist in sie verliebt, doch sie verliebt sich in Miu.
Alles wird immer verworrener, bis Sumire am Ende auf einer kleinen griechischen Insel spurlos verschwindet (im Schlafanzug).

Allein schon wegen Sumire ist das Buch lesenswert. Ich finde sie total faszinierend mit ihrer verrückten, spontanen Art,. Und wegen des liebenswerten Erzählers.
Ich habe Sputnik Sweetheart in einem Rutsch durchgelesen und war ganz verzaubert. Die Ungewissheit um das Ende, hat es für mich zu einem richtigen Leseabenteuer gemacht.
Bis heute weiß ich nicht genau, was mir das Buch sagen will. Es lässt mich verwirrt und mit tausend Fragen im Kopf allein zurück. Vielleicht finde ich  genau aus diesem Grund Sputnik Sweetheart so toll, weil mir nicht alles gesagt wird und ich selbst überlegen muss, was es für mich bedeutet.

5 von 5 Punkten

Nick Hornby – Mein Leben als Leser

KiWi Paperback, 2005, 208 Seiten
Übersetzer: Clara Drechsler und Harald Hellmann

Inhalt/Klappentext
Nick Hornby als Leser – eine Autobiographie in Büchern
Nick Hornby schreibt nicht nur, er liest auch, und das nicht zu knapp. In diesem Buch erfährt der Leser, welche Bücher Nick Hornby gekauft, gelesen oder in die Ecke geknallt hat – und somit auch ganz viel über Nick Hornby selbst. Ein doppeltes Muss!

Der erste Satz/ Der letzte Satz
„Es soll hier also darum gehen, wie, wann und warum man liest, und darum, was man liest – um die Art und Weise, wie im Idealfall ein Buch zum nächsten und übernächsten führt, eine papierene Fährte aus Themen und Sinnzusammenhängen.“

Das Buch und ich
Mein Leben als Leser war ein Spontankauf 2008. Ich habe bei Amazon bestellt und brauchte noch was, damit ich über die 20 Euro komme und die Versandkosten spare. Kurz zuvor hatte ich High fidelity gelesen und da ich sehr angetan von Nick Hornby war und selbst gerne und viel lese, passte das Buch sehr gut.
Gelesen habe ich es hauptsächlich auf meinem Roadtrip durch Andalusien, weshalb es mich immer an das schöne Hostel in Malaga erinnern wird.

Meine Meinung
Wie im ersten Satz erwähnt geht es darum was und wie Nick Hornby liest. Jeden Monat zieht er in seiner Kolumne Bilanz über gekaufte Bücher, gelesene Bücher, wie ein Buch zum anderen führt, warum man manch gelesenes Buch wieder aus dem Regal kramt und was das alles mit dem eigentlichen Leben zu tun hat. Und es hat sehr viel mit dem eigentlichen Leben zu tun.
Nick Hornby zieht Parallelen von Büchern zu seinem leben und hat es geschafft, dass ich mein Leseverhalten mal genauer betrachte. Und ich habe festgestellt, dass wirklich oftmals ein Buch dazu führt, dass ich andere lese oder kaufe.
Als Leser ist Nick Hornby noch faszinierender, als er als Schriftsteller sowieso schon ist. Er liebt Bücher, das wird schnell deutlich.
Meine Wunschliste ist mit dem Buch ständig angewachsen. Und auch Bücher, die ich schon kannte, habe ich nochmal genauer unter die Lupe genommen,…stimmt das was Hornby da sagt?

Jedem der gerne über Bücher liest und auch ein paar eingeschobene Fußballkommentare interessant oder amüsant findet, ist bei Nick Hornby gut aufgehoben.
Aber Achtung: Der Wunschzettel wächst…

4 von 5 Punkten

Charles Bukowski - Den Göttern kommt das große Kotzen

In “Den Göttern kommt das große Kotzen” liest man von und über den, in die Jahre gekommenen, Charles Bukowski, dessen Tage fast immer gleich verlaufen.
Tagsüber ist er auf der Pferderennbahn und wettet, wobei es ihm weniger ums Geld geht.

Zitat

Dasselbe könnte ich auch zu Hause machen. Die Tür abschließen, mit Farbe herumfuhrwerken oder sowas. Aber irgendetwas treibt mich hinaus. Ich muss mich vergewissern, daß die Menschheit, oder ihr größter Teil, noch immer ein großer Batzen Scheiße ist.
(Charles Bukowski: Den Göttern kommt das große Kotzen, 2008, Köln)

Nachts schreibt er dann an seinem neuen PC seine Geschichten.
Für Menschen im allgemeinen hat er nicht viel übrig. Es ist ihm zuwieder sich mit ihnen abgeben zu müssen. Er hält die meißten Menschen für uninteressant, platt und ohne Meinung. Es gibt wenige, wie seine Frau Linda, die er nicht negativ sieht.
Besonders nervt es ihn, dass ihm viele die er trifft Honig ums Maul schmieren. Ich glaube fast er hätte es lieber, wenn ihn jemand mal eine exzentrische alte Saufnase nennen würde.

Über den Mensch Charles Bukowski kann man sich streiten. Entweder man mag seine verschrobene Art, oder eben nicht. Aber egal für welche Seite man sich entscheidet, eins bleibt Bukowski in jedem Fall: Ein ehrlicher Mensch ohne Maske und Getue.
Und Genau deshalb habe ich dieses Buch so genossen. Der ganz normale Alltag, ohne Verschönerungen und Schnörkel, teilweise auch die Abgründe eines alten Schriftstellers, der über den Tod nachdenkt und über die Menschen.

Zwischendurch war das Buch ganz schön anstrengend zu lesen, jedoch überwiegt bei mir der Respekt vor dem Menschen, der so schonungslos die Wahrheit über sein Leben preis gibt.
3 von 5 Punkten

Wochenende in Maastricht

So da bin ich wieder. Ich hatte ein schönes Wochenende bei Soph in Maastricht.
Donnerstag bin ich hin gefahren. Soph hat mich am Bahnhof abgeholt und wir sind in ihr Wohnheim gefahren. Viel haben wir nicht meht gemacht an dem Abend, weil ich so schnarch müde war, dass ich um 20 Uhr hätte schlafen können.
Nachts klopfte dann jemand an die Nachbartür und rief laut mit französischem Akzent, dass er (bzw. sie) das Schokobon des Bewohners sein möchte. Sehr lustig.
Freitag sind wir in die Stadt gelaufen. Zuerst waren wir in den total tollen Werkstätten der FH und haben Siebdruck gemacht und Soph und Wolfgang haben ein Buch gebunden. Ich bin immer noch fasziniert von dem Platz und den Möglichkeiten, die man an so einer FH hat. Danach haben wir die Läden unsicher gemacht. Leider hatten wir beim zurücklaufen solche  schmerzen in den Füßen. Abends haben wir bei Wolfgang im Zimmer Uno gespielt.
Samstag war wieder shopping angesagt. Wir sind mit dem Fiets in die Stadt gefietst und haben ganz viele tolle Sachen gekauft. Taschen, Schuhe,…waren in einer tollen Buchhandlung in einer Kirche und haben belgische Waffeln gegessen.
Abends hat Philipp für uns den ersten Wok seines Lebens gekocht. Es war sehr lecker.
Wieder Uno, diesmal mit Wein.
Sonntag war lange schlafen und gemütlich frühstücken angesagt. Beinah hätten wir die Zeitumstellung verpasst und ich wäre zu spät los. Dann kam der Bus nicht uns Soph hat mich mit Steffis Auto zum Bahnhof gefahren.

Ein sehr schönes und geselliges Wochenende ist nun zu ende und die Arbeit ruft mich.

turbulentes Wochenende

Freitag fing alles an,…ich fuhr mit dem Rad zum Bahnhof und dann mit Jule zu Ballett und Stepp. Als ich wiederkam, war mein Rad verschwunden.
Sowas gemeines…es war angeschlossen…mein heißgeliebtes Rad.
Samstag morgen bin ich mit Papa zur Polizei gefahren und habe eine Anzeige gemacht. Ich glaube zwar nicht, dass ich es wieder bekomme, aber man weiß ja nie.
Gestern Abend war ich dann mit Soph und Tom in Aschaffenburg auf dem Afrika Festival. Jan Delay hat gespielt. Es war spaßig wie schon auf dem Southside und endete mit Krawall und Remmi Demmi.
Heute war Onkel Toms Hütte lesen angesagt und morgen muss ich den ganzen Tag arbeiten.

noch mehr Bücher

Ich habe mal wieder viel gelesen.
Tintenblut und Tintentod von Cornelia Funke
Beide sehr toll. Ich liebe die Geschichte. Selbst die Nebencharaktere sind liebevoll umschrieben. Ich bin immer noch verzaubert…
Besonders Staubfinger mag ich sehr. Seine Liebe zum Feuer hat mich sehr gerührt.
5 von 5 möglichen Punkten (wenn ich könnte gäbe es mehr)

Stolz und Vorurteil von Jane Austen
Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt. Die Frauenfiguren sind teilweise sehr nervig. Aber Elisabeth ist sehr klug und für eine Frau in der Zeit ziemlich vorlaut, was mir sehr gut gefällt. Auch Mr. Darcy war mir trotz hochmut von Anfang an sympatisch.
5 von 5 möglichen Punkten

Ich werde mal sehen, dass sie nächsten Rezensionen ausführlicher ausfallen.

Ansonsten plane ich zur Zeit meinen Urlaub in Andalusien, arbeite für die Uni, gehe arbeiten und heute Abend ins Ballett.

Nick Hornby und Sylvia Plath

Wieder zwei Bücher fertig gelesen.
High fidelity von Nick Hornby empfehle ich jedem, besonders den Musikfreaks. Ein tolles Buch. Schnell gelesen, witzig und ein Bisschen lehrreich in Sachen Musik.
5 von möglichen 5 Punkten

Sylvia Plath’s Briefe nach Hause sind sehr lang gewesen. 537 Seiten. Für Sylvia Plath Fans sehr zu empfehlen, für alle Anderen vielleicht ein wenig zu langatmig
3 von 5 Punkten